Freitag, 15. Oktober 2010

Affentanz zum Frühstück im Semenggoh Nationalpark

Wir sind gestern in einen weiteren Nationalpark aufgebrochen, um die nur auf Borneo und Sumatra lebenden Orang-Utans bei der morgendlichen Fütterung zu beobachten. Die Affen haben dort eine Art Rehabilitationszentrum durchlaufen nachdem sie entweder aus Menschenhand befreit oder aus anderen bedrohten Gebieten dorthin gebracht worden sind, und leben nun aber wieder in freier Wildbahn. Da der Park aus mehreren tausend Hektar Regenwald und dort “nur” 17 Orang-Utans leben, muss man etwas Glück haben, um wirklich welche zu erspähen. Fütterungen gibt es auch nur auf freiwilliger Basis, wenn die Affen in der Trockenzeit nicht genug Nahrung im Wald finden.

Uns war das Glück auf jeden Fall hold - es sind sogar 13 von ihnen aufgetaucht und direkt vor unseren Augen durch den Dschungel getobt. Mit von der Partie war Richie, das 140 kg Alphamännchen, die Großmutter der Truppe (die trotzt einer Lebenserwartung der Tiere von 35 schon über 40 Jahre alt ist) und sogar zwei kleine Baby Orang-Utans.
 
Aber seht selbst ;-)

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Borneo - Welcome to the Jungle

Hier das Ergebnis unserer heutigen Dschungel-Expedition:
Mangrovenwald am Meer
Sandsteinfelsen in der Bucht mit exotischer Schönheit

Fleischfressende Pflanzen
Stachelfrüchte von noch stacheligeren Palmen
Wilde Wildschweine
Baum mit Eingang zum Bienenstock
 Javaneraffen (Makaken)
... auch hier ist Coca Cola angekommen
Wirklich giftige Schlagen (Python)
Riesen-Kraben mit Tarnung im Unterholz der Mangroven
Langnasenaffen (weiblich)
Langnasenaffen (männlich)
Große Spinnen mit noch größeren Netzen
Albino-Krabben mit Riesenschere

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Kuching - Wo der Pfeffer wächst!

Sicher hat uns schon der ein oder andere hierhin gewünscht... Nun haben wir ihn gefunden: Der Ort wo der Pfeffer wächst ;-) Und der hier dementsprechend auch an jeder Ecke angeboten wird.

Viel gibt es nicht über diese kleine Küstenstadt zu berichten, außer dass man überall Katzendenkmäler sieht (denn die haben der Stadt einst ihren Namen gegeben). dass die paar schönen alten Kolonialgebäude von schrecklich hässlichen Neubauten im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten gestellt werden und dass bunte Kuchen in den exotischsten Farben verkauft werden.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Singapur - Asiatische Metropole in einer kleinen Welt…

 

Einen kleinen Auszug aus unserem dreitägigen Singapurtrip habt ihr ja bereits mit den Oktoberfestfotos bekommen. Nachfolgend eine kurze Chronologie unserer Erlebnisse:

Samstag Abend sind wir zwar erst spät im Hotel angekommen, haben uns dann aber trotzdem noch ins Nachtleben gestürzt. Zuerst sind wir bei einem “Food Court” mit etlichen kleinen Lädchen gelandet. Hier wird Essen aus den verschiedensten asiatischen Regionen angeboten. Aufgrund des Tipps einer Kanadierin, die wir in Bali kennengelernt haben, die aber in Singapur wohnt (etwas verwirrend, aber beim zweiten lesen versteht man es dann ;-)) fiel unsere Wahl auf Chili-Krabbe. Wirklich lecker, echt scharf und eine Riesensauerei :-) Danach sind wir zum “Clarke Quay” weitergefahren, der Uferpromenade am Fluss bestehend aus restaurierten alten Speicherhäusern. Dort hatten wir leider knapp das zweitägige Oktoberfest verpasst, und die Bierbänke wurden gerade abgebaut. Dafür haben wir Eis gegessen und Cocktails am mit Menschenmassen gesäumten Flussufer geschlürft.

Am nächsten Tag standen die Sehenswürdigkeiten Singapurs - von hohen Wolkenkratzern, über alte Kolonialbauten bis hin zu “Little India” und Chinatown - auf unserem Programm.

Kolonialarchtitektur vor der Skyline Singapurs
Hindu-Zempel zur Rush Hour in Little India
Renovierte Häuserzeile alter chinesischer Handelshäuser in Chinatown

Nicht wirklich hübsch, aber trotzdem immens beeindruckend ist der Marina Bay-Neubau:


Und ja, da ist wirklich ein riesiges Schiff auf den drei Hochhäusern!! :-) Wir waren sogar oben und haben den atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und den Hafen genossen. Auf dem Schiffsdeck gibt es auch einen Infinity-Pool mit unglaublichen Ausmaßen, der aber leider nur für Hotelgäste zugänglich ist. Eines der berühmtesten Hotel Asiens, das "Raffles", hat nicht nur in den vergangenen Jahrhunderten etliche Promis, Politiker, Stars und Sternchen angelockt, sondern war auch der Ort an dem der Singapur Sling Cocktail kreiert worden ist
Der "Doorman" des Raffles Hotels...
... und die Long-Bar, in der vor knapp hundert Jahren der erste Singapur Sling getrunken worden ist.
Abends konnten wir dann doch noch ein Oktoberfest finden, auf dem wir unser erstes Helles (sogar echtes Oktoberfestbräu) samt Brezen auf dieser Reise bekommen haben. ;-)

Am dritten Tag wollten wir morgens unseren Augen nicht trauen, als wir durch Zufall Juri und Julia, zwei Bekannte von uns aus München, beim Frühstück getroffen haben. Die beiden machen Urlaub in Thailand und sind vorher ein paar Tage zur Stippvisite in Singapur. Abends haben wir uns den beiden dann angeschlossen, um eine Nachtsafari durch den Zoo zu machen. Auf jeden Fall eine nette Abwechslung zum trubelligen Stadtleben… Abschließend konnten wir nicht darauf verzichten die Skyline Singapurs bei Nacht zu betrachten; natürlich standesgemäß mit “Singapur Sling”-Cocktail in der Bar des Swisshotels im 71. Stockwerk :-)  
Nacht-Safari...



... und zum Abschluss noch der obligatorische Singapur Sling!

Heute sind wir nach Malaysia zurückgeflogen. Allerdings diesmal nach Borneo, auf der Ostinsel, und schauen uns für drei Tage Kuching, den Regenwald und den Dschungel in den umliegenden Naturparks an.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Freitag, 8. Oktober 2010

Ubud - Zurück auf Bali mit ein bisschen Kultur, Lebensart und Natur

Wir sind seit gestern wieder zurück auf Bali und haben uns heute auf Anraten der weiblichen Fraktion der Familie Morawietz nach soviel Strand und Meer zu einer Halbtages-Tour nach Ubud aufgemacht. Trotz akuter Tempelmüdigkeit nach unseren Myanmarwochen, haben wir uns zumindest einen balinesisch-indonesischen Tempel angeschaut. Danach sind wir durch Ubud geschlendert. Ein mittelgroßes Städtchen, das für sein Kunsthandwerk und vielen Galerien bekannt ist. Als dritte Station haben wir in einem futuristisch gebauten Hotel einen Kaffee mit Blick auf den Urwald und Reisfelder genossen.

Aber keine Sorge, wir vergessen das urlauben nicht komplett. Morgen früh gehen wir noch ein letztes Mal schnorcheln und fahren auf die Turtle-Island bevor es abends weiter Richtung Singapur geht.